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Sächsisches Altlastenkolloquium

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 Die Vorträge finden sie hier zum Download

 

Nachbetrachtung  zum XXV. Sächsischen Altlastenkolloquium

am 07./08.11.2018 in Dresden

 

Am 07. und 08. November 2018 fand in Dresden das XXV. Sächsische Altlastenkolloquium im historischen Ambiente des Ballsaals Lindengarten statt. Eingeladen hatten der Bund der Ingenieure für Wasserwirtschaft, Abfallwirtschaft und Kulturbau e.V. (BWK), Landesverband Sachsen als Veranstalter, das Sächsische Staatsministerium für Umwelt und Landwirtschaft (SMUL) als Schirmherr sowie das Dresdner Grundwasserforschungszentrum e.V. (DGFZ) als Partner und Organisator.

In diesem Jahr wurde mit der erfolgreichen Veranstaltungsreihe ein kleines Jubiläum begangen. Bereits zum 25. Mal trafen sich Fachleute aus der Verwaltung, den Ingenieurbüros, ausführenden Unternehmen, Wissenschaft und Forschung sowie Sanierungspflichtige zum Informations- und Erfahrungsaustausch. So waren zur Jubiläumsveranstaltung auch wieder über 220 Teilnehmer dabei.

Nach wie vor gibt es spezifische Altlastenthemen, die alle Akteure herausfordern und so wurde das Programm genutzt, diese im Kreise des interessierten Fachpublikums zu diskutieren. In den fünf Themenblöcken des Programms wurde wieder das große Spektrum von Untersuchung über Bewertung bis zur Sanierung von Altlasten angesprochen.

Nach der Begrüßung durch den Vorsitzenden des BWK Landesverbands Sachsen Dr. Andreas Eckardt ging Ulrich Kraus, Abteilungsleiter Wasser, Boden, Wertstoffe im SMUL in seinem Grußwort auf die Bedeutung der Altlastensanierung in Sachsen und Mitteldeutschland und dem bisher Erreichten ein.

Die Palette der Altlastenthemen, die vorgestellt und diskutiert wurde, war auch in diesem Jahr sehr vielfältig. Am ersten Veranstaltungstag standen fachliche und rechtliche Themen der Altlastenbearbeitung im Mittelpunkt. Der erste Vortrag durch Herrn Bunk vom SMUL  verwies auf den Stand und die Ergebnisse der Altlastensanierung nach 25 Jahren Altlastenfreistellung in Sachsen und die zukünftigen Herausforderungen in diesem Bereich. Danach wurden die Thematik des Strahlenschutzes durch Herrn Dr. Klein vom Bundesumweltministerium und der Maßstab der Verhältnismäßigkeitsprüfung bei behördlicher Inanspruchnahme des Zustandstörers durch Herrn Dr. Nusser behandelt. Beide Referenten zeigten, dass auch Rechtsthemen verständlich und mit Leidenschaft vorgetragen werden können.

Die neuen fachlichen Arbeitshilfen des Sächsischen Landesamtes für Umwelt, Landwirtschaft und Geologie (LfULG) wurden im gesamten zweiten Themenblock präsentiert. So ist es gelungen Arbeitshilfen bereitzustellen, die interaktiv genutzt werden können. Besonders bei der iDA-Plattform des LfULG wurden alle Teilnehmer gebeten sich aktiv mit Informationen einzubringen.

Am zweiten Tag standen innovative Methoden und Verfahren der Altlastenuntersuchung, Überwachung und Sanierung auf der Tagesordnung. Diese wurden vornehmlich von Vertretern der Ingenieurbüros an Hand verschiedenartiger und interessanter Fallbeispiele vorgestellt. Neben der Bewertung und Prognose wurden auch spezielle Sanierungsverfahren vorgestellt, die auch die Langzeitaufgaben und die Nachhaltigkeit einer erfolgreichen Sanierung aufzeigen. Auch das Thema Akkreditierung der Probenahme und der Analytik in der Altlastenbearbeitung stand zur Diskussion.

Mit einzelnen Beiträgen wurde nicht nur über die Landesgrenze Sachsens hinaus geblickt, sondern sogar in China wünscht man sich sächsisches Knowhow bei der Altlastenbehandlung. So stellte bei der Präsentation der Aussteller ein Vertreter aus Jienyang (VRC) das Project Eco Metal City vor, welches sächsischen und chinesischen Mittelstand zusammenbringen soll.

Die zu einem anregenden Treffpunkt gewordene begleitende Ausstellung der Firmen, Forschungsinstitute und Verbände war auch in diesem Jahr wieder ein wichtiger Teil des Kolloquiums. So fand das traditionelle Get-Together am ersten Abend wie immer im Ausstellerbereich statt. Auch in diesem Jahr wurde es wieder für viele Stunden zu einem regen Informationsaustausch und Diskussionen genutzt.

 

Das XXVI. Sächsische Altlastenkolloquium soll am 04. und 05.11.2020 wieder im histo-rischen Ambiente des Ballsaals Lindengarten stattfinden.