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Kolloquim "Aktuelle Beobachtungen zur Grundwassertemperatur in Großstädten / urbanen Gebieten"


Kolloquium „Aktuelle Beobachtungen zur Grundwassertemperatur in Großstädten / urbanen Gebieten“

am 7. November 2017

im Rathaus Dresden (Festsaal)


Eine Veranstaltung des Umweltamtes der Stadt Dresden

Wie in anderen Großstädten auch, ist das Grundwasser im Innenstadtbereich der Landeshauptstadt Dresden durch auffällig hohe Temperaturen gekennzeichnet. Dieser Umstand wird seit 2006 zielgerichtet beobachtet und überwacht.

Die Ursachen sind vielfältiger Natur. Sie reichen vom Einfluss der Uferfiltration bis hin zur Wärmeabstrahlung beheizter Tiefbauwerke auf das Grundwasser.

Die flächenhafte Grundwasserneubildung im Stadtgebiet wird zudem durch latent fortschreitende Versiegelung infolge Bebauung behindert und verringert. Zukünftig ist auch eine Reduzierung der Grundwasserneubildung durch klimatische Veränderungen nicht auszuschließen. In Verbindung mit dem Anstieg der Grundwassertemperatur sind erste, einschränkende Auswirkungen auf die Mengenbilanzierung des Grundwassers für bestimmte Nutzungszwecke (Kühlwassergewinnung) an relevanten Standorten nicht mehr zu übersehen. Durch die Erhöhung der Grundwassertemperatur können unter Umständen kältetechnische Anlagen nicht mehr effizient arbeiten.

Das Kolloquium, zu dem das Umweltamt der Landeshauptstadt Dresden hiermit herzlich einlädt, ist die Fortsetzung des Kolloquiums in 2010. Es soll die Problematik der hohen Grundwassertemperaturen nicht nur in Dresden sondern auch in anderen  Großstädten aufgezeigt und über praktische, fachtechnische Lösungen berichtet werden.


Zur Sprache kommen auch wasserrechtliche Aspekte sowie der Stand von Forschungsvorhaben.

Die Anmeldung erbitten wir über das Dresdner Grundwasserforschungszentrum e.V.