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Starkregen und Überflutungsvorsorge am 27.05.2014

Extreme Wetterereignisse haben in den letzten Jahren wiederholt aufgezeigt, wie empfindlich Siedlungsgebiete gegenüber Sturzfluten sind und wie machtlos Einsatzkräfte und Anwohner häufig den Wassermassen gegenüber stehen. Die Vorsorge vor starkregenbedingten Überflutungen ist eine kommunale Gemeinschaftsaufgabe, die weit über die Kanalnetzplanung hinausgeht.


Kommunale Verantwortungsträger müssen sich u. a. folgende Fragen stellen:

  • Kennen Sie die überflutungsgefährdeten Bereiche in Ihrer Kommune?
  • Liegen Kindergärten oder Seniorenheime in einem Risikogebiet?
  • Haben Sie die Anwohner in Risikogebieten über Gefährdungen informiert?
  • Halten ihre Vorkehrungen zur Überflutungsvorsorge einer kritischen Prüfung stand?
  • Kann das Überflutungsrisiko mit einfachen und kostengünstigen Mitteln reduziert werden?
  • Sind die Verantwortlichkeiten in der Kommune geregelt?

Vor dem Hintergrund solcher Fragen haben BWK und DWA verbandsübergreifend die Möglichkeiten zur kommunalen Überflutungsvorsorge
fachlich aufbereitet und praxisorientierte Handlungsempfehlungen für kommunale Fachplaner und Entscheidungsträger in einem Leitfaden zusammengestellt. In vier regionalen Tagesseminaren werden die Grundzüge und Empfehlungen des im August 2013 erschienenen Leitfadens „Starkregen
und urbane Sturzfluten – Praxisleitfaden zur Überflutungsvorsorge“ vorgestellt und an Beispielen erläutert.


Es wird aufgezeigt, wie Überflutungsrisiken in Siedlungsgebieten erkannt werden können, wie infrastruktur- und objektbezogene Maßnahmen zur Überflutungsvorsorge konkret aussehen können und welche Akteure hierbei gefordert sind. Dabei werden sowohl planerische, technische als auch administrative Vorsorgemaßnahmen auf kommunaler und privater Ebene behandelt. Das Seminar in Dresden wird in Kooperation mit dem Sächsischen Staatsministerium für Umwelt und Landwirtschaft (SMUL) sowie dem Dresdner
Grundwasserforschungszentrum e. V. (DGFZ) durchgeführt.

 

Zielgruppe
Das Seminar richtet sich an Fachleute aller Bausparten aus Kommunen und Ingenieurbüros, an Entscheidungsträger aus Kommunalpolitik und Verwaltung, an Bauherren, Grundstückseigentümer sowie an die interessierte Öffentlichkeit.

Derzeit haben sich 80 Teilnehmer angemeldet.

 

Eine Teilnahmebescheinigung als Fortbildungsnachweis kann ausgestellt werden.