XXI. Sächsisches Altlastenkolloquium
am 02./03.11.2010
Sanierung kontaminierter Standorte als Beitrag zur Reduzierung der Flächeninanspruchnahme
Eine Veranstaltung des BWK Landesverbandes Sachsen
unter der Schirmherrschaft
des Sächsischen Staatsministeriums für Umwelt und Landwirtschaft
Es ist zu einer guten Tradition geworden, dass sich die Altlastenbearbeiter und Interessierte aus den verschiedensten Behörden, den Ingenieurbüros und Ausführungsfirmen, Forschungseinrichtungen und Hochschulen sowie Betroffene im Herbst in Dresden zum Sächsischen Altlastenkolloquium zusammenfinden. Unter dem Rahmenthema „Sanierung kontaminierter Standorte als Beitrag zur Reduzierung der Flächeninanspruchnahme“ hatte der Landesverband Sachsen des Bundes der Ingenieure für Wasserwirtschaft, Abfallwirtschaft und Kulturbau e.V. (BWK) am 02. und 03. November 2010 wieder in das Internationale Congress Center Dresden eingeladen. Traditionell übernahm das Sächsische Staatministerium für Umwelt und Landwirtschaft (SMUL) die Schirmherrschaft. Mit den Beiträgen zum Thema des diesjährigen Kolloquiums wollten der BWK als Veranstalter und das SMUL als Schirmherr neue Impulse zur Inangriffnahme und Bewältigung der Altlastensanierung zum Zwecke des Flächensparens geben.
Alle Vorträge sowie ein Reservevortrag sind im Tagungsband enthalten. Einige Exemplare des Tagungsbandes sind noch vorhanden und können beim DGFZ (email:chelling@dgfz.de) zum Preis von 10 Euro zuzüglich Versandkosten angefordert werden. Die Präsentationen der Referenten sind, soweit deren Zustimmung vorliegt, auf der Homepage des BWK Landesverbandes Sachsen (www.bwk-sachsen.de) unter „Rückblick“ eingestellt.
Im Schlusswort zum 21. Sächsischen Altlastenkolloquium zog Dr. Eckardt (BWK) ein Resümee zu den beiden Veranstaltungstagen und dankte allen Beteiligten. Insgesamt konnte wieder 208 Teilnehmer zum Kolloquium begrüßt werden. Im Rahmen der Fachausstellung nahmen 25 Aussteller die Gelegenheit wahr, ihre Produkte und ihre Leistungen zu präsentieren. Diese inzwischen relativ konstante Teilnehmerzahl spricht sowohl für die gute Auswahl und Zusammenstellung der Einzelvorträge und als auch für die Kompetenz der Referenten.
Zum Ende der Veranstaltung wurde nicht wie gewohnt über das Sächsische Altlastenkolloquium des Folgejahres informiert. Grund dafür waren laufende Abstimmungen zwischen BWK, SMUL und dem Dresdner Grundwasserforschungszentrum (DGFZ). Die drei Partner haben sich nunmehr verständigt, ab 2011 gemeinsam pro Jahr eine Veranstaltung wechselnd
zu den Themen Grundwasser bzw. Altlasten zu organisieren. Diese soll in bewährter Form als Podium für die Information der Fachöffentlichkeit dienen, für die Präsentation von Forschungseinrichtungen und Unternehmen sowie für den notwendigen Dialog zwischen Behörden, Unternehmen und Forschern.
Als erste Veranstaltung in dieser Zusammenarbeit werden die Dresdner Grundwassertage am 16. und 17. Mai 2011 im Dresdner Rathaus stattfinden. Das Thema lautet: „Wirkungen des Grundwasseranstiegs in den Bergbaufolgelandschaften auf die oberirdischen Gewässer, Feuchtgebiete, Bauwerke und andere Rechtsgüter“.
Das 22. Sächsische Altlastenkolloquium wird für 2012 voraussichtlich wieder zur gewohnten Zeit geplant. Für den thematischen Rahmen können Vorschläge gemacht werden.
Wir hoffen, mit diesem neuen Veranstaltungsrhythmus viele interessierte Teilnehmer in Dresden begrüßen zu können.