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Aktuelle Informationen aus dem Grundwasser-Zentrum Dresden

Rückblick Altlastenkolloquium

 

Am 10. und 11. März 2016 fand in Dresden das ITVA-Altlastensymposium 2016 und 24. Sächsische Altlastenkolloquium als gemeinsame Veranstaltung des Ingenieurtechnischen Verbandes für Altlastenmanagement und Flächenrecycling e.V. (ITVA), des Bundes der Ingenieure für Wasserwirtschaft, Abfallwirtschaft und Kulturbau e.V. (BWK) - Landesverbandes Sachsen und des Dresdner Grundwasserforschungszentrums e.V. (DGFZ) statt.

 Als Schirmherr trat das Sächsische Staatsministerium für Umwelt und Landwirtschaft (SMUL) auf.

Planer, Sachverständige, Investoren, Projektentwickler und Sanierungspflichtige, Behörden, Kommunen, Untersuchungsstellen, Prüflaboratorien, Technologieanbieter und ausführende Unternehmen waren eingeladen, sich an den Diskussionen über die aktuellen Aufgaben und Herausforderungen des Altlastenmanagements und des Flächenrecyclings in Praxis, Vollzug, Wissenschaft und Forschung zu beteiligen. Die Resonanz war groß, so dass die Tagung mit 450 Teilnehmern ausgebucht war. Auch alle 21 Ausstellerplätze waren frühzeitig vergeben.

Nach der Begrüßung durch die beiden Verbandsvorsitzenden Prof. Harald Burmeier und Dr. Andreas Eckardt ging Ulrich Kraus, Abteilungsleiter Wasser, Boden, Wertstoffe im SMUL in seinem Grußwort auf die Aufgaben der Bund/Länder-Arbeitsgemeinschaft Bodenschutz (LABO) und ihre aktuellen Themen ein.

In den nachfolgenden Vortragsblöcken wurden die Themen Rechtsfragen, Flächenrecycling, In-Situ-Sanierung, Praxisbeispiele der Boden- und Grundwassersanierung, Erfahrungen aus Langzeitprojekten sowie Verhältnismäßigkeit und Nachhaltigkeit bei Sanierungsmaßnahmen vorgestellt und diskutiert.

Zum Abschluss wurde der ITVA-Preises 2016, mit dem Nachwuchswissenschaftler*innen für hervorra­gende Dissertationen oder sehr gute Prüfungsarbeiten in den Gebieten Altlastenmanage­ment, Flächenre­cycling, Boden- und Grundwasserschutz ausgezeichnet werden, an Jan Müller, Ingolstadt, für seine Masterarbeit "Untersuchungen zur Bewertung der Nachhaltigkeit einer Altlastensanierung auf einem Industriestandort mittels Ökobilanzierung und Multikriterienanalyse" verliehen.

Die Vortragspräsentationen und den Tagungsband finden Sie >>hier.

Beim Get-Together am Vorabend der Veranstaltung, in den Pausen sowie bei der Abendveranstaltung im Italienischen Dörfchen gab es ausreichend Gelegenheiten für Gespräche unter Kollegen. Beim Stadtrundgang konnte die Dresdner Altstadt erkundet werden.

Das nächste ITVA-Altlastensymposium findet am 30./31.März 2017 in Bremen statt. Das 25. Sächsische Altlastenkolloquium wird am 9./10.11.2018 im Ballsaal Lindengarten in Dresden durchgeführt.